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  Goldenes Dachl
  1420 ließ Herzog Friedrich IV. mit der leeren Tasche aus zwei Bürgerhäusern den sogenannten "Neuhof" als Sitz des Tiroler Landesfürsten erbauen. Kaiser Maximilian I. baute dann um 1500 sein Goldenes Dachl an. Das goldene Dachl hat 2738 vergoldeten Kupferschindeln. (Diese wurden vor etwa 2 Jahren restauriert )
Baumeister des goldenen Dachls war Niklas Türing, die Malereien stammen von Jörg Kölderer aus Inzing.
Im 1. Stock befindet sich heute das Innsbrucker Standesamt.

   
  Hofkirche
    Kaiser Ferdinand I., Enkel von Kaiser Maximilian I., traf die Entscheidung für eine Grabeskirche in Innsbruck: Hofkirche, auch Franziskanerkirche oder Schwarzmanderkirche genannt, erbaut 1553-1563 am Übergang von der Gotik zur Renaissance. Kaiser Maximilian I. verfügte vor seinem Tod (1519) , daß er in Wiener Neustadt begraben werden sollte - somit ist sein Leichnam nicht in Innsbruck zu finden.

In der Hofkirche befindet sich auch das Grab des Tiroler Freiheitshelden Andreas Hofer, der die Befreiungskriege im Jahre 1809 angeführt hat.. In vier Bergisel-Schlachten kämpften die Tiroler gegen die Franzosen und mit ihnen die verbündeten Bayern und Sachsen. In drei Schlachten waren sie erfolgreich, die vierte verloren sie. Andreas Hofer wurde in Mantua (1810) erschossen.

   
  Silberne Kapelle
    1578 ließ Erzherzog Ferdinand II. für sich und seine erste Gattin Philippine Welser eineGrabkapelle erbauen. Der Name stammt von einem Altar, der aus schwarzem Holz mit in Silber getriebenen Reliefs besteht. In der Mitte befindet sich eine Madonna, von Symboldarstellungen umgeben. Im Bereich der nördlichen Kapelle vor dem Gitter befindet sich links das Grab von Philippine Welser, dahinter jenes des Erzherzogs.
   
  Stadtturm
 
Mitte des 15. Jahrhunderts im Anschluß an das Rathaus errichtet; im Turm war damals eine Gefängniszelle eingerichtet. Wunderschöne Aussicht auf die Stadt Innsbruck und das Gebirgspanorama.
Herzog-Friedrich-Straße 21

6020 Innsbruck
Austria
Telefon: 575962
Öffnungszeiten: 1.3.-31.10. tägl. 10:00-17:00 Uhr, Juli, Aug. 10:00-18:00 Uhr, 1.11.-28.2. 10:00-16:00
KOSTENPFLICHTIG
öffentl. Verkehrsmittel: Tram 1,3,6 Bus O, L, K, N
   
  Helblinghaus
  Im Kern gotisches Bürgerhaus aus dem 15.Jh. die Fassade wurde um 1730 mit spätbarocken Stukkaturen von Künstlern der Wessobrunner Schule verziert. Heute Wohn- und Geschäftshaus.
   
  Maximilianeum
  Schatzkammer Kaiser Maximilians I. mit Originalwerken aus der Porträtkunst, Plattnerei, Medaillen- und Goldschmiedekunst

Herzog Friedrichstrasse 15
6020 Innsbruck
Austria
Telefon: 584302
KOSTENPFLICHTIG
öffentl. Verkehrsmittel: Tram 1,3,6 Bus O,L,K,N

   
  Hofburg
  Nach der Andechser Burg an der Innbrücke und dem sogenannten "Neuhof" (Gebäude des späteren Goldenen Dachls) war die Hofburg der dritte und endgültige Sitz der Tiroler Landesfürsten.
Erzherzog Sigmund der Münzreiche gilt als Schöpfer der mittelalterlichen Burg (ab ca. 1450)
Kaiser Maximilian I. hat den Bau Sigmunds nur wenig umgebaut. Maximilian ließ um 1505 den berühmten Wappenturm errichten, und seine zweite Gattin Bianca Maria Sforza wohnte in dieser Burg.
Der Bau in seiner endgültigen heutigen Form geht auf Maria Theresia zurück, welche die Burg 1754-1756 und 1765-1773 umbauen ließ. Die erste Bauphase (1754-1756) war durch Johann Martin Gumpp d. J.bestimmt.
   
  Dom zu St. Jakob
     1270 findet sich in einer Urkunde die erste gesicherte Nachricht über eine St. Jakobskirche in Innsbruck.
Die Weihe der Kirche an den hl. Jakobus weist auf eines der vielen Heiligtümer an einer der Pilgerstraßen nach Santiago de Compostela in Nordspanien hin
Im Inneren der Kirche befindet sich das Gnadenbild Mariahilf von Lucas Cranach d. Ä. (um 1537).
Glocken
Die größte historische Glocke Tirols ist die Marienglocke im Dom, gegossen von Grassmayr im Jahre 1846, mit einem Gewicht von 7168 kg. Zum Geläute gehören außerdem die 1961 neu erworbenen sechs Glocken, ebenfalls von der Glockengießerei Grassmayr, mit Gewichten zwischen 700 und 3200 kg.
1964 entstand die Diözese Innsbruck, wodurch die Pfarrkirche in den Rang einer Bischofskirche (Dom) erhoben wurde.
1990-1993 fand eine weitgreifende Innenrenovierung statt.